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Finanzierung

Derzeit besteht die Finanzierung des Speleo-Secours Schweiz fast ausschliesslich aus den Einnahmen von Einsätzen. Die geringen Gewinne die sich aus Einsätzen ergeben, resultieren hauptsächlich aus dem teilweisen oder gänzlichen Verzicht der Retter auf ihre Entschädigungszahlungen.

Dieser Finanzierungsmodus hängt also ganz und gar von der Grosszügigkeit der Retter ab. Ausserdem kann er nicht garantiert werden, da die Einsatzzahlen gering und unvorhersehbar sind.

Diese Situation hat eine chronisch schlechte Finanzlage zur Folge, wodurch auch Investitionen, die mit der Erneuerung und Neubeschaffung von Material sowie der Ausbildung zusammenhängen nicht wirklich geplant werden können. Das ist nicht vereinbar mit dem Qualitäts- und Kompetenzanspruch, den man an eine spezialisierte und in der Schweiz einmalige Rettungsorganisation berechtigterweise stellen darf.

Der Speleo-Secours Schweiz muss als Ergänzung zu den anderen Rettungsorganisationen gesehen werden. Landesweit einsatzbereit und mit weitreichender Erfahrung verlangt, der Speleo-Secours Schweiz eine bessere Anerkennung von Seiten der Behörden und die Gewährung einer bescheidenen aber regelmässigen finanziellen Unterstützung.

In diesem Sinne gelangen wir derzeit an die Bundes- und Kantonsbehörden.

Bisher unterstützten fünf Kantone den Speleo-Secours Schweiz finanziell. Es sind dies die Kantone Schwyz, Genf, Jura, Neuenburg und Wallis.